Worum geht es?
In der hausärztlichen Praxis greifen bei einem einzigen Patientenkontakt häufig mehrere Abrechnungssysteme gleichzeitig:
EBM, HZV, GOÄ sowie Labor- und Medikamentenausnahmen.
Trotzdem denken viele im Alltag nur in einzelnen Ziffern – oder nur in einem System.
Dieser Workshop vermittelt ein strukturiertes Denkmodell, mit dem du bei jedem Patientenkontakt systematisch prüfst:
Welches Grundsystem greift?
Welche ergänzenden Leistungen sind relevant?
Welche Ausnahmen sind zu berücksichtigen?
Was sollte im Kontakt geplant oder angesprochen werden?
Es geht nicht um das Auswendiglernen einzelner Ziffern.
Es geht um Systematik.
Inhalte
Herkunft und Logik der verschiedenen Abrechnungssysteme
Parallel-Denken im Patientenkontakt
Strukturierte Fallbeispiele aus der hausärztlichen Praxis (Nordrhein)
Die Rolle von Labor- und Medikamentenausnahmen
Typische Denkfehler und strukturelle Missverständnisse
Ein praktikables Schema für die tägliche Umsetzung
Ziel des Seminars
Nach dem Workshop kannst du:
die verschiedenen Systeme klar voneinander unterscheiden
ihre Parallelität verstehen
bei jedem Kontakt systematisch prüfen, was relevant ist
Abrechnung nicht als Nachgedanken, sondern als strukturierten Teil des Kontakts denken
Für wen ist der Workshop geeignet?
Für Ärztinnen und Ärzte in der hausärztlichen Versorgung –
unabhängig davon, ob angestellt, in Weiterbildung oder niedergelassen.
Der Fokus liegt auf Nordrhein, die Systematik ist grundsätzlich übertragbar.
Format
Live-Online-Seminar (ca. 90 Minuten)
Offene Fragerunde im Anschluss
Replay-Zugriff für 3 Monate
Teilnahmebestätigung